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Samstag, 21. Juni 2025

»Aus hohen Bergen. Nachgesang.« von Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche


Oh Lebens Mittag! Feierliche Zeit!
Oh Sommergarten!
Unruhig Glück im Stehn und Spähn und Warten: –
Der Freunde harr' ich, Tag und Nacht bereit,
Wo bleibt ihr Freunde? Kommt! 's ist Zeit! 's ist Zeit!

War's nicht für euch, dass sich des Gletschers Grau
Heut schmückt mit Rosen?
Euch sucht der Bach, sehnsüchtig drängen, stossen
Sich Wind und Wolke höher heut in's Blau,
Nach euch zu spähn aus fernster Vogel-Schau.

Im Höchsten ward für euch mein Tisch gedeckt: –
Wer wohnt den Sternen
So nahe, wer des Abgrunds grausten Fernen?
Mein Reich – welch Reich hat weiter sich gereckt?
Und meinen Honig – wer hat ihn geschmeckt?...


»Aus hohen Bergen. Nachgesang.« von Friedrich Nietzsche

Samstag, 18. Januar 2025

»Sanctus Januarius« von Friedrich Nietzsche

Sanctus Januarius


Motto zum vierten Buch der »Fröhlichen Wissenschaft«

Der du mit dem Flammenspeere
meiner Seele Eis zerteilt,
ihrer höchsten Hoffnung eilt:
heller stets und stets gesunder,<
also preist sie deine Wunder,
schönster Januarius!

Genua, im Januar 1882




Literatur [ >> ] :

Die Fröhliche Wissenschaft<;br>Die Fröhliche Wissenschaft von Friedrich Nietzsche

Morgenröte / Idyllen aus Messina / Die fröhliche Wissenschaft.
Morgenröte / Idyllen aus Messina / Die fröhliche Wissenschaft.
von Giorgio Colli und Mazzino Montinari

Weblink:

Sanctuarius - deacademic.com

Samstag, 19. Oktober 2024

Friedrich Nietzsche als Denker


Nietzsche war ein in vielem zweifellos anregenden Philosoph, der elitär und antidemokratisch sein Philosophieren als „das freiwillige Leben im Eis und im Hochgebirge“ verstanden hat, dem es um „das Aufsuchen alles Fremden und Fragwürdigen im Dasein, alles dessen, was durch Moral bisher in Bann getan war“, gegangen ist, den oft widersprüchlich interpretierten Philosophen, der – den Sozialismus als Nachahmungen der christlichen Lehre verstehend - Herren- und Sklavenmoral unterscheidet, den Philosophen, der das Dasein und die Welt „nur als ästhetisches Phänomen“ als „ewig gerechtfertigt“ ansieht, der das „Ungeheure“ am Grunde unserer Existenz reflektiert, und so das aus seiner Sicht in seiner Bedeutung noch gar nicht erfasste Ereignis verkündet, dass Gott tot sei; der daraus folgernd die Idee des „Übermenschen“ entwickelt und den „Willen zur Macht“, den er aber vielleicht doch am ehesten als Fähigkeit zur Selbstüberwindung und –Gestaltung mittels der Entfaltung des ästhetischen Urteils begriff.

Der Pastorensohn, „nahe dem Gottesacker geboren“ und der hochbegabte, der aufsteigende Stern der Altphilologie, sieht das „Ungeheure“, Abgründige der menschlichen Existenz, in dem Augenblick, in dem in ihm die Überzeugung reift, dass unsere Menschenwelt ihre Sinnhaftigkeit nicht einem Gottesschöpfertum verdankt, welchem auch immer.

Er sucht also fortan in einer sinnentleerten, von blinden Notwendigkeiten bestimmten Welt nach einer neuen Sinnstiftung, und er ist sicher, sie nun nur im Vollzug seines eigenen Lebens finden zu können.

Dabei ist für ihn entscheidend, dass er, für den die Auseinandersetzung mit Max Stirner später wichtig werden wird, denkend seiner eigenen inneren Welt nachspürt und dieses philosophische Denken, zu dem er begabt ist, zugleich gegen seine körperlichen Leiden einsetzt.

Zunächst einmal wurde Arthur Schopenhauer „als Lehrer und Erzieher“ (Nietzsche 1874/1981) für das Denken des Pastorensohns Friedrich Nietzsche wichtig. Zutiefst beeindruckt von dessen Philosophie, und zugleich davon, wie er sie seines Erachtens auch gelebt hat, vollzieht er den Bruch mit seiner höchst erfolgreich begonnenen akademischen Laufbahn – und der hat durchaus auch rebellisches an sich. In den »Unzeitgemäßen Betrachtungen«“ heißt es im dritten Teil über „Schopenhauer als Erzieher“

„Angst um sich selbst wird die Seele der Philosophie“ schrieb Nietzsche kritisch in Bezug auf Platons Philosophie (Safranski 2000, 152) – aber dies war doch wohl auch die eigentliche Triebfeder seines eigenen Denkens, mit dem er sich als Philosoph, wie er in der Einleitung zu »Ecce Homo« formulierte, auf das „freiwillige Leben im Eis und im Hochgebirge“ einlässt.

Und dieses Denken entwickelt sich ausgehend von den, Nietzsche mit Schopenhauer, selbstverständlichen Grundannahmen der Unterscheidung von den „vornehmen“ und den "niederen" Menschen, oder auch der Grundüberzeugung, dass es - sei es dionysisch-ästhetisch, sei es im Wege eines philosophischen Nachdenkens über das der der Welt zugrunde liegende "Ungeheure" - auf die "Entzückungsspitzen" ankommt, die nur den vornehmen Menschen zugänglich sind, und die zu erreichen das unumgänglich zugrunde liegende Elend der Menschen-Welt rechtfertigen.

Friedrich Nietzsche kommt das große Verdienst zu, über eine einzigartige , bis heute anhaltende Rezeptionsgeschichte mit weltweiter Resonanz zu verfügen.


Kritischen Studienausgabe Colli und Montinari

Saemtliche Werke: Kritische Studienausgabe (15 Bände


Kritische Studienausgabe von Giorgio Colli und Mazzino Montinari


Friedrich Nietzsche kommt das große Verdienst zu, über eine einzigartige , bis heute anhaltende Rezeptionsgeschichte mit weltweiter Resonanz zu verfügen.

Giorgio Colli und Mazzino Montinari wagten in den 1960er Jahren das Unternehmen, eine ultimative Kritische Nietzsche-Ausgabe in ungeheurer Detailarbeit und mit großen Entbehrungen aus den vorhandenen Editionen und dem Nachlass zusammmenzustellen.

Anfang der 1960er Jahre bereiteten Giorgio Colli und Mazzino Montinari eine italienische Ausgabe Nietzsches vor. Dazu brauchten sie allerdings eine verlässliche deutschsprachige Grundlage. Sowohl die alten Ausgaben des Archivs als auch die Schlechta-Ausgabe warfen dabei ungeklärte Fragen auf. Insbesondere war für eine vollständige Ausgabe des Nachlasses offenbar keine der vorherigen Ausgaben geeignet.

Montinari reiste 1961 nach Weimar, um sich einen Überblick über die vorliegenden Originalmanuskripte zu verschaffen, und kam in Beratungen mit Colli überein, dass sie eine völlig neue, kritische Gesamtausgabe herausgeben müssten. Der Verlag Einaudi, der die Übersetzung herausgeben sollte, lehnte dieses Projekt jedoch aus Bedenken finanzieller und ideologischer Art ab. Im Zuge dessen gründete der zuvor bei Einaudi angestellte Luciano Foà den neuen Verlag Adelphi Edizioni und sicherte durch einen Vertrag mit dem großen Pariser Verlag Gallimard das Erscheinen der neuen Ausgabe; die ersten italienischen Bände erschienen 1964.

Erst danach zeigte der deutsche Verlag De Gruyter Interesse, und ab 1967 erschien die Kritische Gesamtausgabe (KGW) auch in deutscher Sprache. In den 1970ern löste sie, unterstützt durch die ebenfalls von Montinari mitbegründeten Nietzsche-Studien, die früheren Ausgaben als Standardausgabe ab. Bis heute sind ca. 40 Bände erschienen, insbesondere seit 2001 der Nachlass ab 1885 in differenzierter Transkription und mit beigelegten Faksimile-CD-ROMs. Im Wesentlichen fehlen noch einige Kommentarbände.

Literatur:

Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden

Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden von Giorgio Colli und Mazzino Montinari

Nietzsche sah sich als Künstlerphilosophen


Friedrich Nietzsche


Friedrich Nietzsche war tief beeindruckt von dem Bild des Künstlerphilosophen. Der Philosoph als Künstler war eine Vorstellung, die ihn faszinierte. In Nietzsches Werk taucht daher der Begriff früh auf und setzt sich bis in die späten Tage fort, so auch in seiner Schrift »Der Wille zur Macht«.

Was aber versteht Nietzsche unter einem Künstlerphilosophen? Er versteht darunter das genaue Gegenteil eines (angestellten) Universitätsphilosophen und Gelehrten, z. B. Schopenhauer versus Hegel. Hinter dem Bild des Künstlerphilosophen steckt stets auch der Gegensatz Freigeist versus gelehrter Akademiker.

Schopenhauer war auch Philosophieprofessor an einer Universität, aber eher wider Willen. Hegel hingegen war der Prototyp eines akademischen Theoretikers und unfähig, Werk und Leben in Beziehung zu setzen.

Was ist die Kunst eines Künstlerphilosophen? Bei einem Künstlerphilosophen steht Leben und Werk in Einklang und beeinflussen sich gegenseitig. Ein Dichterphilosoph bringt sein Leben in sein Werk ein und sein Werk in sein Leben oder er versucht es wengistens.

Das Modell für einem solchen Philosophen bildet deshalb weniger der Mathematiker, der mit seinen Begrifflichkeiten arbeitet, als vielmehr der Künstler, der erfindet, indem er erschafft und erschafft, indem er erfindet. Nietzsche steht mit diesem Begriff in der Tradition der Vorsokratiker und Schopenhauers.

Der Künstlerphilosoph will dabei sein Leben zum Kunstwerk machen: Er will sein Leben zur künstlerischen Existenz machen. Er will daraus ein Unikat machen, etwas nie Dagewesenes, Neues, Überraschendes. Nietzsche führte gewiss das Leben eines solchen Dichterphilosophen.

Nietzsche wollte um keinen Preis Philosoph sein, wenn das Ausüben der Disziplin ihn zu Wortspielen, dem Arbeiten mit Begrifflichkeiten und akademischen Fachjargon zwang. Der Freigeist wollte seine philosophischen Untersuchungen selbst von künstlerischen Darstellungspraxen Gebrauch machen.

Der Dichterphilosoph praktiziert Philosophie nicht um der Philosophie willen,, sondern der Kunst willen. Vielmehr praktiziert er praktische Existenzphilosophie, also das Gegenteil der existenzialistischen Philosophie.

Erstere nahm ihren Anfang bei den antiken Philosophen, die sich über das gute, philosophische Leben, über eine praktische Erfahrung der Wesiheit Gedanken machten. Letzere hat ihren Ursprung in der mittelalterlichen Scholastik und deren universitärer Weiterentwicklung.

Nietzsche schwebte als Philosophen das Leben eines Künstlers und einer künstlerischen Existenz vor. Sein Leben ist eher Ausdruck der Kunst, denn der Philosophie. Nietzsche ist der Künstlerphilosoph auf dem Wege zum Übermenschlichen.

Die französische Moralistik von Montaigne bis La Rochefoucauld regte den Aphoristiker Nietzsche an; die französische Aufklärung, besonders Voltaire, formierte die für seinen Denkhabitus maßgebende Konzeption des „freien Geistes“.

„Selbst an Abgründen noch zu tanzen“, so hatte Nietzsche in der Fröhlichen Wissenschaft unser Leben bejahendes Echo aufgefasst: „Ein solcher Geist wäre der freie Geist par excellence.“

Seine Ansichten zu dem Leben eines Philosophen als Künstler hat er in seiner Schrift »Die Fröhliche Wissenschaft« unterbreitet.

Nietzsche hat in seinem Werk »Die fröhliche Wissenschaft« die Wissenschaft von ihrer moralischen Natur her kritisiert. Nietzsche gab damit den Anstoss für die Klassiker der Wissenschaftskritik wie z.B. Foucault.

Ferner stellt Nietzsche hier auch die Frage nach dem Kerngehalt und dem Wert von Wissenschaft überhaupt, und das nicht in der Sprache des Wissenschaftlers.

Weblink:

Friedrich Nietzsche

Literatur [ >> ] :

Die Fröhliche Wissenschaft<;br>Die Fröhliche Wissenschaft von Friedrich Nietzsche

Morgenröte / Idyllen aus Messina / Die fröhliche Wissenschaft.
Morgenröte / Idyllen aus Messina / Die fröhliche Wissenschaft.
von Giorgio Colli und Mazzino Montinari

Dienstag, 15. Oktober 2024

Friedrich Nietzsche 180. Geburtstag

Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken bei Leipzig als Sohn eines evangelischen Pfarres geboren. Nietzsche gilt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Denker aller Zeiten. Der Relgionskritiker entwickelte eine neue Morallehre und eine eigene Philosophie, die den willen in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt. Nietzsche gilt ala unzeitgemäßer Philosoph, der mit dem Hammer philosophierte und dabei bestehende Moralvorstellungen zertrümmerte.



1870 wurde Friedrich Nietzsche mit 25 Jahren und noch ohne Promotion als Professor nach Basel berufen. Mit seinem ersten Buch "Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik" (1871) erregte er einen handfesten Skandal, welcher seine akademische Karriere ruinierte. Darin verherrlichte er das tragische Lebensgefühl und feierte den umstrittenen Komponisten und Operndichter Richard Wagner als Neubegründer der deutschen Kultur.

Nietzsche, dessen Stil durch den Gebrauch von Aphorismen und Metaphern geprägt ist, war ein scharfer Religionskritiker. Sein Ziel war es, die Hintergründe und Motive, die die Grundlage der westlichen Philosophie, Kunst und Kultur bilden, freizulegen und zu interpretieren. Seine Philosophie in der Tradition der Aufklärung war eine Abrechnung mit den tradierten Moralvorstellungen des Christentums.

Seine Haltung kommt durch seinen berühmten Satz »Gott ist tot« gut zum Ausdruck. Er propagierte die »Umwertung aller Werte« und die Schaffung eines "Übermenschen" anstelle des traditionellen Christentums. Als seine wohl wichtigste Schrift gilt sein vierbändiges Hauptwerk »Also sprach Zarathustra« (1883-1885). Weitere bedeutende Veröffentlichungen des Philosophen sind »Unzeitgemäße Betrachtungen« (1873-1876) und der nach seinem Tod erschienene Band »Der Wille zur Macht« (1901).



Nietzsche begann seine Laufbahn als Philologe, begriff sich selbst aber zunehmend als Philosoph oder als „freier Denker“. Er durchlief in seinen Werken auf dem Weg zum eigenständigen Denker einen Reifungs- und Emanzipationsprozeß: an dem er an die Stelle der Kunst die Philosophie als den Gipfelpunkt der Kultur setzte und seine allmähliche Loslösung von seinen Vorbildern Arthur Schopenhauer und Richard Wagner betrieb.

Nietzsche hat wie kaum ein Zweiter mit den Lehrsätzen der Philosophie und Theologie aufgeräumt und abgrechnet. Mit der Kritik der Moral hängt eine Kritik bisheriger Philosophien zusammen. Sein Werk enthält scharfe Kritiken an Moral, Religion, Philosophie, Wissenschaft und Formen der Kunst. Er kritisierte die überkommenen Werte der christlichen Moral und forderte eine Abkehr vom Christentum. In seinen Werken wandte sich der Moralphilosoph gegen die überkommenen christlichen Werte. Das Christentum lehnte er als eine Religion für die Schwachen ab.

Seine Philosophie betonte den Wert des Lebens für die Moral. Die Frage nach dem Wert der Moral für das Leben bildete eine Grundfrage seiner Moralkritik. Nach Nietzsche haben Menschen des »Ressentiment«, deren Wille sich gegen das Leben richtet, eine Moral, ein System von Werten erfunden, das ihnen über ihre Schwäche hinweghilft.

Der radikale Denker erhob den Menschen selbst zum Schöpfer und forderte einen neuen, vollkommenen höchsten Menschen - den »Übermenschen« als Verkünder einer neuen, höherwertigen Moral.

Nietzsche philosophierte mit dem Hammer und zertrümmerte bestehende Moralvorstellungen und entwickelte eine höhere Moral »Jenseits von Gut und Böse«. Der Philosoph sah im »Willen zur Macht« die Triebfeder allen Lebens. Ziel und Sinn aller Entwicklung war für Nietzsche der »Übermensch«.

Jenseits von Gut und Böse

Bekannt wurde Nietzsche auch für seine versierte Sprachschöpfung und die sprachlich anspruchsvolle Dichtkunst. Zu seinen bekanntesten - zumeist aphoristischen Werken - gehören »Also sprach Zarathustra«, »Genealogie der Moral«, »Jenseits von Gut und Böse«, »Menschliches, Allzumenschliches«.

Nietzsche beeinflusste durch sein vielseitiges Werk nachhaltig die Philosophie der Neuzeit. Er gilt als der einflussreichste Philosoph der Neuzeit. Grossen Einfluss übte er durch seinen Ansatzpunkt, den Menschen in den Mittelpunkt seiner Philosophie zu stellen, auf die spätere Existenzphilosopie aus.

Friedrich Nietzsche bot mit seiner Philosophie Perspektiven in zweifacher Hinsicht an. Zum einen bot er einen Gegenentwurf zu den Erlösungs- und Heilsvorstellungen der Religion an. Zum anderen entwickelte er eine Utopie der Selbstverantwortung des Menschen - repräsentiert durch den Übermenschen.

Selten hat jemand einen so hohen Preis für sein Genie bezahlt. Bereits im Alter von 45 Jahren kam es endgltigen Zusammenbruch, dem sich ein letztes Lebensjahrzehnt in geistiger Umnachtung anschloss.

Weblinks:

Friedrich Nietzsche-Biografie

-

Biografien-Portal

- www.die-biografien.de

Friedrich Nietzsche-Zitate

-

Zitate-Portal

- www.die-zitate.de

Friedrich Nietzsche - philosophiestudium.blogspot.com


Friedrich Nietzsche-Werke:

Also sprach Zarathustra
Also sprach Zarathustra
von Friedrich Nietzsche

Ecce Homo, Sonderausgabe
Ecce Homo - Sonderausgabe


Genealogie der Moral
Genealogie der Moral


Zarathustra
Zarathustra


Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik

Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik

Samstag, 14. September 2024

Die Bestimmung auf Erden

Unzeitgemäße Betrachtungen



Friedrich Nietzsche hat selbst in seinen vor 150 Jahren erschienenen »Unzeitgemäßen Betrachtungen« auch heute noch sehr Zeitgemäßes hellsichtig und scharf diagnostiziert.


"Jetzt wird fast alles auf Erden nur noch durch die gröbsten und bösesten Kräfte bestimmt,
durch den Egoismus der Erwerbenden und die militärischen Gewaltherrscher."

Friedrich Nietzsche, in seiner dritten »Unzeitgemäßen Betrachtung«


Die »Unzeitgemäßen Betrachtungen« bestehen aus vier Abhandlungen von Friedrich Nietzsche, die zwischen 1873 und 1876 erschienen sind und zählen zu Nietzsches Frühwerk.

Die dritte, 1874 erschienene »Unzeitgemäße Betrachtung« ist eine Hommage an Nietzsches philosophischen Lehrer Arthur Schopenhauer, in dem Nietzsche einen Erzieher erkennt und anerkennt.

Literatur:

Unzeitgemäße Betrachtungen
Unzeitgemäße Betrachtungen
von Friedrich Nietzsche